Wir trugen die Schlacht in die östlichen Pestländer, direkt zur Kapelle des Hoffnungsvollen Lichts. Doch was dann geschah, das sehe ich immer noch verschwommen. Wir kämpften wirklich hart, aber der geheiligte Boden unter unseren Füssen machte es nicht leicht.
Plötzlich rief uns Hochlord Darion Mograine zu, den Kampf aufzugeben. Er kniete vor Tirion Fordring nieder, zwar mit Hass im Herzen, aber ohne weiter zu kämpfen. Ich spüren noch jetzt das seltsame Gefühl, was sich ausbreitete. Und dann ging alles sehr schnell. Eine Geisterscheinung, der Vater von Darion, erschien, ein kurzes Wortgefecht mit dem Lichkönig und die Welt war nicht mehr, wie ich sie kannte.
Mograine wand sich gegen unseren Herrscher. Dieser floh und ich stand wie betäubt auf dem Schlachtfeld. Gerade noch waren hier Klingen gegeneinander geschlagen wurden, gerade noch floss das Blut der Gefallenen.
Und auf einmal war der ehemalige Feind der Verbündete gegen den Lichkönig. Ich fühlte mich innerlich wie zerrissen. Was sollte jetzt geschehen?
Ich bekam den Auftrag, mich nach Sturmwind zu begeben und dem König eine Depeche zu übermitteln.
Fortsetzung folgt…
